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Mit bShock auf dem Rathausplatzfestival

Nach zwei langen Jahren Pandemie Pause ist es entlich so weit. Entlich steht wieder ein Auftritt mit meiner Band bShock aus Lippstadt auf dem Programm. Wir eröffneten mit unserem Konzert auf dem Raushausplatz in Lippstadt am Donnerstag das Festival.

 

Hier der Auszug aus dem Pressebericht:

 

Lippstadt – Kurz vor Anpfiff wurde es noch mal ein bisschen eng. Durch den Krammarkt verzögerte sich der Aufbau etwas, es gab ein kleines Stromproblem. Doch so etwas bringt Detlef von Rüden nicht aus der Ruhe. „Es kann vorher ruhig etwas stressiger sein, wichtig ist nur, dass es um 19.30 Uhr losgeht“, sagt der Veranstaltungsprofi, der zum 31. Mal das Festival des Kulturrings Lippstadt organisiert.

Jetzt ist seine Arbeit weitgehend getan, während es für Musiker und Publikum erst richtig losgeht. Die Lippstädter Bluesrock-Haudegen bShock übernehmen den ersten Konzertteil und machen mit dem Elvis-Klassiker „Hound Dog“ gleich klar, wohin die Reise geht. Die vor über 20 Jahren gegründete Band gehört inzwischen schon zu den Veteranen der heimischen Szene und hat sich im Laufe der Zeit merklich gemausert. Im Vergleich zu früheren Jahren kommen die Songs sehr viel geschmeidiger und variantenreicher rüber.

Großen Anteil daran hat insbesondere die vor einigen Jahren dazugestoßene Leadsängerin Karin Wulfinghoff, die mit ihrer hörbar ausgebildeten Stimme rockigere Stücke wie „Bad Bad Feeling“ ebenso veredelt wie langsame Blueser wie die eher atypische AC/DC-Nummer „Ride On“. Dazu hüpft und tanzt sie in ihrem Batikkleid wie ein bunter Flummi über die Bühne.

Etwas ausgebremst wird die Dynamik der Performance aber leider etwas durch den großen Notenständer mit den Songtexten, der optisch äußerst ungünstig zwischen ihr und Leadgitarrist und Co-Sänger Thilo Rusinat aufgestellt ist. Mappen sind einfach nicht sehr Rock ‘n’ Roll, ansonsten ist dies ein durchaus gelungener Festivalauftakt.

Das findet auch das Publikum. Der am Anfang noch recht leere Rathausplatz füllt sich zusehends, hinzu kommen die zahlreichen Gäste in den umliegenden Cafés. Dafür, dass sich der Festivalstart publikumsmäßig traditionell etwas schwertut, ist das Doppelkonzert an diesem Abend ziemlich gut besucht. Auch wenn der Platz direkt vor der Bühne – ebenso traditionell – eher leer bleibt und sich die meisten Besucher unter dem Zeltdach versammeln.

Gegen Ende bittet Karin Wulfinghoff, spontan noch eine im Publikum erspähte Kollegin auf die Bühne. Sina Thomas hat früher bei der R. Alley Blues Band gesungen und verstärkt bShock jetzt bei dem Blues-Brothers-Ohrwurm „Sweet Home Chicago“ und „Mustang Sally“. „Wollt ihr noch einen?“, fragt Wulfinghoff nach dem regulären Set. Klar will das Publikum, und so gibt es als Rausschmeißer noch den durch Eric Clapton berühmt gewordenen J.J.-Cale-Song „Cocaine“.